Aloe juvenna

In der Natur gibt es viele Arten von Aloe, unter ihnen gibt es die bekanntesten für ihr Potential und die weniger bekannten, die nicht die gleichen Eigenschaften wie die anderen haben. Aber im Fall der jugendlichen Aloe mit reinigenden Eigenschaften, fehlen sie nicht und werden auch im therapeutischen Bereich verwendet.

Aloe juvenna
Aloe juvenna

Aloe Juvenna ist eine sukkulente Pflanze, die in Büscheln wächst und sich von der Basis aus verzweigt; sie gehört ebenfalls zur Familie der Asphodelaceae. Sie ist vom südwestlichen Kenia bis ins nördliche Tansania heimisch, was man daran erkennt, wie sehr sie die Sonne liebt.

Brandham und S. Carter, zwei europäische Botaniker, entdeckten diese Art; der vollständige wissenschaftliche Name lautet Aloe juvenna Brandham und S. Carter.

Das besondere Epitheton „juvenna“ (jung) kommt vom lateinischen „iuvenīlis“, von dem der englische Begriff „juvenile“ abgeleitet ist.

Der Name stammt von der Beschriftung dieser Pflanze, als sie zum ersten Mal wegen ihrer geringen Größe entdeckt wurde, indem man sie als „Zwerg-Aloe“ bezeichnete.

Der gebräuchliche Name „Tigerzahn“ kommt von den scharfen, bedrohlichen Kanten seiner Blätter. Diese dreieckigen Sätze von Aloe juvenna Blättern sind für ihre dicken Büschel bekannt.

Eine Tatsache, die Aloe juvenna von allen anderen Arten der Region unterscheidet, ist, dass diese Art tetraploid ist. Daher hat sie einen doppelten Chromosomensatz (28) statt 14. Ein anderer Name für die Tigerzahn-Aloe ist „Sansibar-Aloe“.

Um eine Aloe juvenna-Pflanze (sie wird auch Aloe zanzibarica genannt) zu kultivieren, sollte sie während der warmen Perioden im Halbschatten gehalten werden und im Winter so lange wie möglich, eventuell durch eine spezielle Abdeckung gegen die Dämmerung.

Beschreibung

Aloe juvenna ist eine bekannte verzweigte sukkulente Pflanze mit schlanken, aufrechten bis gebogenen Stängeln, kräftigen dreieckigen Blättern und einer kleinen kompakten Rosette an der Spitze der Infloreszenz. Sie wächst in Büscheln aus bis zu 60 cm langen Stängeln, die sich von der Basis aus verzweigen.

Bei Tageslicht sind die Blätter grün mit rötlichen bis braunen Tönen und deutlichen cremeweißen Flecken. Die Randzähne der Blätter erscheinen scharf. Obwohl sie scharf zu sein scheinen, sind sie

glatt und stechen nicht bei Berührung. Als Ergebnis sind die „Zähne“ Stacheln, die entlang der Kanten der Blätter wachsen und der Rosette das Aussehen eines Tigerkiefers verleihen.

Die Blüten sind karminrot bis orangerot mit einem gelb-grünen Mund. Sie blühen im Sommer an einer bis zu 25 cm hohen Ähre, die meist unverzweigt ist.

Aloe Juvenna wird oft mit Aloe squarrosa verwechselt. Aloe squarrosa hingegen hat längere, eingerollte Blätter.

Verwendet

Die Rosetten vermehren sich schnell und bilden eine dichte Bodendecke. In Blumenampeln gepflanzt, wächst Aloe juvenna zu einer prächtigen Erscheinung heran.

Für einen Steingarten oder Sukkulentengarten wird sie am besten als Bodendecker oder Einfassung verwendet.

Sie kann auch als Einzelpflanze oder als Teil eines Arrangements von Sukkulenten oder Kakteen in Behältern oder Töpfen gehalten werden.

Klimaanpassung

Diese farbenfrohe Aloe gedeiht in warmen, trockenen Regionen. Er ist kräftig und passt sich leicht an neue Situationen an.

Die Methode „nass und trocken“ ist die effektivste Art, Aloe juvenna zu gießen.

Wenn die kräftigen Stängel nicht mehr halten, ist Aloe juvenna ein faszinierender Bodendecker, der sich über Felsen oder Gebäude schlängelt.

Wenn Sie diese Pflanze bevorzugt im Freien aufstellen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass sie viel direktes Sonnenlicht und gelegentlich Schatten erhält.

Obwohl diese sukkulente Pflanze an ein warmes Klima angepasst ist, kann sie einen Sonnenbrand bekommen, wenn sie exorbitantem Licht ausgesetzt wird. Sie benötigt nur etwa 6 Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag.

Diese Aloe ist eine ausgezeichnete Wahl für eine Zimmerpflanze. Bei Innenhaltung ist ein warmer Raum mit viel natürlichem Licht am besten geeignet.

Bei kälteren Temperaturen ist diese sukkulente Pflanze allerdings nicht sehr winterhart. Für die nördliche Hemisphäre ist der optimale Standort ein nach Süden ausgerichtetes Fenster.

Ausbreitung

Im Gegensatz zu vielen anderen Sukkulenten kann Aloe juvenna nicht durch Blattstecklinge vermehrt werden.

Stattdessen vermehren sich Juvenna und andere Aloe-Arten vor allem ungeschlechtlich durch Jungpflanzen, d.h. durch nebeneinander stehende Miniversionen der Mutterpflanze. Sie teilen sich oft Wurzelsysteme, die zu unglaublich verknoteten Wurzelbündeln beitragen.

In voller Sonne verfärben sich die Rosetten rötlich-braun. Während sich der Stamm verlängert, bleiben die alten Blätter grün und bilden eine ausgeprägte, dichte Rosette. Die Stängel wachsen an der Basis oder manchmal auch höher und bilden einen dichten Klumpen.

Ein Büschel röhrenförmiger roter Blüten wird auf die unverzweigte Infloreszenz übertragen.